Julia Bickel

Mit diesen Entscheidungsstrategien schaffst du dir dein Traumleben!

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Julia Bickel

Meine Vision ist es, dich darin zu unterstützen, wieder in deine volle Kraft zu kommen und dich und dein Umfeld zu heilen.

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Schnapp dir dein Traumleben! Diese Strategien helfen.

Entscheidungen zu treffen kann eine stressige Angelegenheit sein, besonders wenn sie große Auswirkungen auf unser Leben haben. Glücklicherweise gibt es Strategien, die dir helfen können, Entscheidungen zu treffen, die zu einem höheren Wohlbefinden führen. Ob es darum geht, zwischen zwei Jobangeboten zu wählen oder dich für eine medizinische Behandlung zu entscheiden – Entscheidungen können eine Quelle von Freude oder Frustration sein. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf verschiedene Entscheidungsstrategien, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und uns

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, ob es sich um einfache Entscheidungen wie das Wählen unseres Outfits oder komplexere Entscheidungen wie die Wahl unseres Berufs handelt. Entscheidungen können dir Stress und Angst bereiten, wenn du dir unsicher bist, wie du dich entscheiden sollst. Mache dir klar, was du willst. Eine der wichtigsten Entscheidungsstrategien besteht darin, dir im Voraus darüber im Klaren zu sein, was du willst. Wenn du dir nicht sicher bist, was deine Prioritäten sind, kann es schwierig sein, Entscheidungen zu treffen, die zu deinem Wohlbefinden beitragen. Es kann daher hilfreich sein, dir Zeit zu nehmen, um über deine Ziele und Werte nachzudenken und zu überlegen, was dir wirklich wichtig ist.

  1. Nutze deine Intuition
    Oftmals verlassen wir uns auf unsere Vernunft und logisches Denken, um Entscheidungen zu treffen. Dabei kann es jedoch sinnvoll sein, auch auf deine Intuition zu hören. Wenn du dich in einer Entscheidungssituation unsicher fühlst, kann dein Bauchgefühl dir oft eine wichtige Information liefern.

  2. Nutze Entscheidungshilfen
    Entscheidungshilfen wie Pro- und Kontra-Listen oder Entscheidungsbäume können dir dabei helfen, deine Entscheidungen zu strukturieren und die verschiedenen Optionen zu bewerten. Durch die Verwendung solcher Hilfen kannst du oft klarere Entscheidungen treffen, die zu deinem Wohlbefinden beitragen.

  3. Vermeide eine Entscheidungsparalyse
    Manchmal kannst du dich in einer Entscheidungssituation so verfangen, dass du gar keine Entscheidung triffst. Diese Entscheidungsparalyse kann dich stressen und dein Wohlbefinden beeinträchtigen. Um Entscheidungsparalyse zu vermeiden, kann es hilfreich sein, dir klare Fristen zu setzen und dich auf die wichtigsten Kriterien zu konzentrieren.

  4. Reflektiere deine Entscheidungen
    Nachdem du Entscheidung getroffen hast, nimm dir Zeit, um zu reflektieren, ob die Entscheidung zu deinem Wohlbefinden beigetragen hat. Wenn du dir über die Gründe für deine Entscheidungen im Klaren bist, kannst du bessere Entscheidungen in Zukunft treffen.

 

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Eine Studie von Koo et al. (2020) untersuchte den Zusammenhang zwischen der Verwendung von Entscheidungshilfen und dem Wohlbefinden von Patienten, die eine Krebsbehandlung durchlaufen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Verwendung von Entscheidungshilfen zu einer höheren Zufriedenheit mit der getroffenen Entscheidung und zu einem insgesamt höheren Wohlbefinden der Patienten führte.

Eine Studie von Slovic et al. (2007) untersuchte, wie die emotionale Reaktion auf eine Entscheidung das Wohlbefinden beeinflussen kann. Die Teilnehmer wurden gebeten, zwischen zwei unterschiedlichen Lotterien zu wählen und wurden dann entweder über den Gewinn oder Verlust informiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmer, die einen Gewinn erzielt hatten, glücklicher waren als Teilnehmer, die einen Verlust erlitten hatten. Allerdings zeigte sich auch, dass die emotionalen Auswirkungen von Verlusten stärker waren als die von Gewinnen, was das Wohlbefinden langfristig beeinträchtigen kann.

 

Insgesamt können die hier vorgestellten Entscheidungsstrategien dazu beitragen, dass du dich bei deinen Entscheidungen sicherer und wohler fühlst. Obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass jede Entscheidung, die du triffst, zu einem positiven Ergebnis führt, kannst du doch bestimmte Schritte unternehmen, um deine Chancen auf eine gute Entscheidung zu erhöhen. Indem du dir Zeit nimmst, deine Optionen sorgfältig abzuwägen, deinen Emotionen bewusst begegnen und die Hilfe von Entscheidungshilfen oder einer psychologischen Beratung in Anspruch nimmst, kannst du Entscheidungen treffen, die dich auf lange Sicht glücklicher und zufriedener machen.

Wenn du das Gefühl haben, dass du bei der Entscheidungsfindung Unterstützung brauchst, kann eine psychologische Beratung eine wertvolle Ressource sein. Psychologen können dir dabei helfen, deine Entscheidungsprozesse zu verbessern, deine Ziele zu definieren und die besten Strategien zu finden, um deine Ziele zu erreichen. Zögere nicht, dir professionelle Hilfe zu suchen, wenn du das Gefühl hast, dass du bei Entscheidungen Unterstützung brauchst. Eine Investition in deine psychische Gesundheit kann sich langfristig auszahlen und dir helfen, ein erfüllteres Leben zu führen.

Quellennachweis:
Kahneman, D., & Tversky, A. (1979). Prospect Theory: An Analysis of Decision under Risk. Econometrica, 47(2), 263–291.
Koo, K., Kim, Y. J., Kim, H. S., & Lee, J. L. (2020). The Effect of Decision Aids on Patient Satisfaction and Decisional Conflict in Patients with Cancer: A Systematic Review and Meta-analysis. Journal of Cancer Education, 35(5), 947–956.
Lerner, J. S., Li, Y., Valdesolo, P., & Kassam, K. S. (2015). Emotion and Decision Making. Annual Review of Psychology, 66(1), 799–823.
Slovic, P., Finucane, M. L., Peters, E., & MacGregor, D. G. (2007). The Affect Heuristic. European Journal of Operational Research, 177(3), 1333–1352.

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