Die physische Manifestation des Übernatürlichen: Eine Betrachtung der physikalischen Medialität

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Julia Bickel

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Die physische Manifestation des Übernatürlichen: Eine Betrachtung der physikalischen Medialität

Physikalische Medialität bezeichnet eine Form der Medialität, bei der es zu physischen Manifestationen von Geistwesen kommt. Dazu zählen unter anderem Bewegungen von Objekten, Klopfgeräusche oder auch das Erscheinen von Gestalten.

Die Entstehung der physikalischen Medialität lässt sich bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als erste Berichte über sogenannte Geistererscheinungen auftauchten. Insbesondere das Phänomen der “spirituellen Séance” wurde im Laufe der Zeit immer bekannter und fand auch Eingang in die Populärkultur.

Bekannte Personen, die im Zusammenhang mit physikalischer Medialität genannt werden, sind unter anderem die Gebrüder Davenport, die im 19. Jahrhundert als Mediums-Duo auftraten und für ihre angeblichen Kontakte zu Geistwesen bekannt waren. Ebenfalls bekannt ist das Medium Eusapia Palladino, die im frühen 20. Jahrhundert in Europa und den USA Aufsehen erregte.

Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) war ein britischer Schriftsteller und Arzt, der vor allem durch seine Sherlock-Holmes-Geschichten weltweit bekannt wurde. Er war jedoch auch ein überzeugter Anhänger des Spiritismus und beschäftigte sich intensiv mit dem Paranormalen. Conan Doyle glaubte fest an die Existenz von Geistwesen und beteiligte sich an zahlreichen spiritistischen Sitzungen, bei denen es zu physischen Manifestationen kam. Er verfasste auch Bücher und Artikel über paranormale Phänomene, darunter auch über physikalische Medialität. Conan Doyle gilt bis heute als wichtiger Vertreter des Spiritismus und der parapsychologischen Forschung.

Sir Arthur Conan Doyle nahm als Teilnehmer an zahlreichen spiritistischen Sitzungen teil, bei denen er versuchte, Kontakt zu Geistwesen herzustellen. Während dieser Sitzungen wurden oft sogenannte Medien, also Personen mit angeblichen spiritistischen Fähigkeiten, eingesetzt, um den Kontakt zu erleichtern.

Conan Doyle glaubte, dass es während der Sitzungen zu physischen Manifestationen von Geistwesen kommen konnte, wie zum Beispiel Bewegungen von Objekten, Klopfgeräusche oder das Erscheinen von Gestalten. Er war davon überzeugt, dass diese Manifestationen Beweise für die Existenz von Geistwesen waren und setzte sich für eine wissenschaftliche Erforschung dieser Phänomene ein.

Conan Doyle hielt auch öffentliche Vorträge über spiritistische Themen und schrieb Bücher und Artikel über seine Erfahrungen und Überzeugungen. Obwohl er von vielen skeptisch betrachtet wurde, blieb er zeitlebens ein überzeugter Anhänger des Spiritismus und der parapsychologischen Forschung.

Was ist Ektoplasma?

Ektoplasma ist ein Begriff, der in der parapsychologischen Literatur und in einigen spiritistischen Kreisen verwendet wird. Es handelt sich dabei um eine angeblich substanzartige Masse, die von Medien während spiritistischer Sitzungen produziert wird und als Medium für die Manifestation von Geistwesen dient. Das Ektoplasma soll in der Regel aus dem Körper des Mediums austreten und sich als weißliche oder transparente Substanz formen, die dann von den Anwesenden beobachtet werden kann.

In der Vergangenheit haben sich einige Spiritisten und Medien mit der Produktion von Ektoplasma beschäftigt. Bekannte Persönlichkeiten, die sich mit Ektoplasma beschäftigten, waren beispielsweise der deutsche Medium und Spiritist Franz Kluski, Kai Mügge oder die britische Medium Helen Duncan.

In der modernen Parapsychologie wird das Phänomen der physikalischen Medialität noch immer erforscht. Dabei kommen sowohl naturwissenschaftliche als auch spirituelle Erklärungsansätze zum Einsatz.

Quellennachweis:

Schouten, S. A. (1991). Geistererscheinungen und spirituelle Séancen: eine Geschichte der medialen Künste. Schattauer GmbH.

Gauld, A. (1992). Physikalische Medialität: Ein historischer Überblick. Parapsychologie: Grenzgebiete der Wissenschaft, 6, 15-35.

Braude, S. E. (2018). Immortal Remains: The Evidence for Life After Death. Rowman & Littlefield.

Alvarado, C. S. (2019). Physical Mediumship. In Parapsychology: A Handbook for the 21st Century (pp. 315-328). McFarland.

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