Julia Bickel

Die Faszination der Unsichtbaren Welt: Die Geheimnisse der Kirlian-Fotografie

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Julia Bickel

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Aura oder Wissenschaft? Die Wahrheit hinter der Kirlian-Fotografie enthüllt

Kirlian-Fotografie ist eine spezielle Art der Fotografie, die oft auch als “Aura-Fotografie” bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um eine Technik, die es ermöglicht, die Energie und Aura eines lebenden Organismus visuell darzustellen. Diese Technik wurde nach dem russischen Elektroingenieur Semyon Kirlian benannt, der sie in den 1930er Jahren entwickelte.

Die Kirlian-Fotografie basiert auf dem Prinzip der Elektrofotografie. Dabei wird ein Gegenstand auf eine spezielle Fotoplatte gelegt und dann mit einer Hochspannungselektrizität geladen. Diese Elektrizität erzeugt ein elektromagnetisches Feld um den Gegenstand herum. Das Feld ist unsichtbar, aber wenn es auf die Fotoplatte trifft, wird es sichtbar gemacht.

Die Kirlian-Fotografie wird oft bei Pflanzen und anderen lebenden Organismen angewendet, da diese eine Aura haben, die von der Kamera erfasst werden kann. Es wird angenommen, dass diese Auren durch die elektrische Aktivität in den Zellen des Organismus entstehen.

Die Bilder, die durch Kirlian-Fotografie entstehen, zeigen oft komplexe Muster von Farben und Licht, die die Aura des Organismus darstellen sollen. Diese Bilder werden  verwendet, um die Energie und Heilungskräfte von Pflanzen und anderen lebenden Wesen zu demonstrieren. Diese sichtbaren Entladungen können aufgrund von Feuchtigkeit, Temperatur, Druck oder anderen Faktoren variieren und somit unterschiedliche Muster auf dem Kirlian-Foto erzeugen. Diese Farben und Muster werden oft interpretiert, um bestimmte Aspekte des Organismus wie Gesundheit, Vitalität oder emotionale Zustände zu enthüllen.

Allerdings gibt es wissenschaftliche Debatten darüber, ob die Farben und Muster auf Kirlian-Fotos tatsächlich die Aura eines lebenden Organismus widerspiegeln oder einfach nur durch physikalische Prozesse erzeugt werden, die mit der Hochspannungstechnik der Kirlian-Fotografie zusammenhängen. Es ist daher wichtig zu beachten, dass die Interpretation von Kirlian-Fotos mit Vorsicht erfolgen sollte und dass ihre Aussagekraft umstritten ist.

Es gibt zahlreiche Quellen, die sich mit der Geschichte und Anwendung von Kirlian-Fotografie befassen, darunter wissenschaftliche Artikel, Bücher und Online-Quellen. Eine umfangreiche Quelle ist beispielsweise das Buch “Kirlian Photography: A Hands-On Guide” von David F. Read, das sich detailliert mit der Technik und Anwendung von Kirlian-Fotografie beschäftigt.

Darüber hinaus gibt es viele wissenschaftliche Publikationen, die die Anwendung von Kirlian-Fotografie in verschiedenen Bereichen wie der Medizin, der Psychologie und der Umweltforschung untersuchen. Einige wichtige wissenschaftliche Quellen sind zum Beispiel die Studie “The Kirlian Effect: A Source of Potential Biomedical Information?” von T. Krippner und C. Rubin und das Buch “The Scientific Basis of Kirlian Photography” von G. N. Zhadin.

Es gibt keine feste Preisangabe für Kirlian-Fotografie, da es keine einheitliche Praxis oder Industrie gibt, die sich ausschließlich auf diese Art von Fotografie spezialisiert. In der Regel hängt der Preis eines Kirlian-Fotos von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Fotografen, der Ausrüstung, dem Standort und dem Zweck der Aufnahme.

In der Regel sind Kirlian-Fotografien nicht so weit verbreitet wie andere Arten der Fotografie und können daher etwas teurer sein. Die Preise können jedoch je nach Standort und verfügbaren Fotografen variieren. Es ist daher empfehlenswert, im Vorfeld verschiedene Angebote einzuholen, um den besten Preis und die beste Qualität zu erhalten.

Unabhängig von der wissenschaftlichen Gültigkeit der Kirlian-Fotografie bleibt sie eine faszinierende Technik, die von vielen Menschen auf der ganzen Welt genutzt wird. Die Bilder, die durch die Kirlian-Fotografie entstehen, können eine neue Perspektive auf die Welt um uns herum bieten.

 

Quellennachweis:
Krippner, S., & Rubin, C. (1973). The Kirlian effect: A source of potential biomedical information?. Journal of Nervous and Mental Disease, 157(2), 119-129.
Zhadin, G. N. (2005). The scientific basis of Kirlian photography. Journal of Science and Healing, 1(2), 106-110.

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